Fläche: 25.507 m2
Baujahr: 2008
Investitionswert: 48 Mio. EUR
Architekten: Prof. Boris Podrecca, Jadranka Grmek
Die Villa Urbana stellt eine architektonische und bauliche Mehrleistung dar. Die hervorragende Kombination von Ästhetik und Funktionalität bietet einen idealen Ort zur Verflechtung von Geschäfts- und Privatleben der Bewohner. Der multifunktionale Komplex mit 82 Luxuswohnungen, 280 Parkplätzen und 4.600 m2 Bürofläche hat eine exklusive Lage an der Uferstraße der Ljubljanica, in direkter Nähe des Stadtzentrums. Das Bauwerk stammt vom international bekannten Architekten B. Podrecca unter Mitarbeit der Architektin und Projektleiterin J. Grmek. Die Eingangshalle und beide Stiegen des Wohnteils sind mit prächtigen, künstlerisch gestalteten Mosaiken von Marko Rupnik geschmückt. Eine Besonderheit der Villa Urbana ist auch der geringe Energieverbrauch – im Rahmen des Projekts OPET Slovenia wurde sie in die Klasse der am wenigsten Energie verbrauchenden Bauten eingereiht.
B. Podrecca ist ein Visionär, der die Welt in besonderen Farben sieht. Für ihn existiert kein Leben ohne Licht, Wasser, Erde, Stein und allem, was sich dazwischen befindet. Vermutlich bergen deshalb alle seine Bauwerke so viel Leben in sich. Auch die Villa Urbana ist keine Ausnahme. Die zahlreichen Details und die Tatsache, dass er weder mit Farben noch mit Licht sparte, sind ein Beweis dafür. Den Raum zwischen den Gebäudetrakten und innerhalb dieser gestaltete er mit einem unfehlbaren Gespür für Schönheit und Harmonie. Und wenn man all das zusammenzählt, ist das Ergebnis etwas so Verblüffendes wie dieses Bauwerk zwischen der Ljubljanica und dem Burghügel.
ZumDie Wände der Eingangshalle und der beiden Stiegen wurden vom Künstler, Theologen und Philosophen Marko Rupnik verziert, dessen Mosaiken in ganz Europa, aber auch in Syrien und in den USA zu finden sind. Die Villa Urbana kann mit über 260 m2 Mosaiken aufwarten, die 24 Meter in die Höhe ragen. Imposant ist der Blick auf das Mosaik in der Eingangshalle, wenn es vom Oberlicht bestrahlt wird, das durch das Glasdach dringt und ihm einen ganz besonderen Reiz verleiht. M. Rupnik sagt, bei seiner Arbeit von der Tatsache ausgegangen zu sein, dass sich zu Kunst ein Raum verwandeln muss, in dem das Leben in seiner Lichtdimension gegenwärtig ist.